LEBENSRAUM...

Wir bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten Überlebensraum....
Natürliche Flussauen mit Schotterflächen, Steilwänden und temporären Gewässern, wie sie viele Erstbesiedler unter den Pflanzen und Tieren als Lebensraum benötigen, sind in der Schweiz selten geworden. In Kiesgruben und Steinbrüchen entstehen dank der Abbautätigkeit Ersatzbiotope. So können Tiere wie die Gelbbauchunke, Kreuz- und Geburtshelferkröte sowie die Ufer­schwalbe überleben.

Mit der Branchenvereinbarung „Naturschutz im Kies- und Steinbruchgewerbe“ hat sich die bernische Abbaubranche vertraglich dazu verpflichtet, zu diesen Tieren Sorge zu tragen. Die Stiftung Land­schaft und Kies bürgt für die Einhaltung.


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Freiwillige Naturschutzleistungen in Kiesgruben und Steinbrüchen...
2007 schloss die Stiftung mit den kantonalen Natur­schutz­behörden (ANF) eine wegweisende Branchen­vereinbarung ab. Sie verpflichtet sich darin zu umfangreichen Natur­schutz­leistungen in den Abbau­stellen und Deponien sämtlicher Mitglieder.

Die Natur­schutz­arbeit an den 100 einbezogenen Stand­orten läuft auf einem professionellen Niveau ab (siehe Hand­buch) und ist auf die allgemeine Förderung der Bio­diversität und den Erhalt von stark bedrohten Amphibien­arten und der Ufer­schwalben fokussiert. Für die konkrete Umsetzung wurden zusammen mit den Behörden entsprechende Muster erarbeitet (UVB und ÜO).

Dank einer konsequenten Umsetzung konnten bereits im ersten Controlling­bericht 2012 gute Resultate präsentiert werden. Der zweite Kontrollbericht 2017 bestätigt das gute Funktionieren der Vereinbarung.

Leistungen der Branche und ihrer Mitglieder:

  • Quantität: 15% aller genutzten Flächen werden natur­nah belassen bzw. gestaltet
  • Qualität: Erreichen von standort­spezifischen Natur­schutz­zielen (Standort­management)
  • Erfolgs­kontrolle: alle 5 Jahre
  • Nach dem Abbau: Bemühen um einen Beitrag an die ökologische Vernetzung

Gegenleistungen ANF:

  • Verzicht auf Unter­schutz­stellungen von während des Abbaus entstandenen Natur­werten
  • Verzicht auf ökologischen Ausgleich nach dem Abbau

Die Vereinbarung und deren Umsetzung unterstehen einem laufenden Optimierungs­prozess. Dieser wird von einer Steuerungs­gruppe, der VertreterInnen der Behörden und der Branche angehören, geleitet.

Wir sind Mitglied bei

Kieswerk Stucki AG
Gridenbühl 161a
CH-3673 Linden
Tel. 031 771 22 81
Fax 031 771 24 03